Infos und Tipps Brennholz

Lesen Sie hier einige Tipps und wissenswerte Informationen rund um das Thema Brennholz.

Lagern Sie Ihre Holzscheite im Stapel immer draußen. Decken Sie den Stapel von oben her mit einem wasserdichten Wetterschutz (z. B. Plane) ab, und richten die Längsseite des Stapels entgegen der Wetterseite aus. In der Regel also nach Osten. Fäulnis kann man vermeiden, indem der Holzstapel von unten und hinten gut durchlüftet wird. Die Scheite mit der Rinde nach unten stapeln. Alte Holz-Paletten und längere, dünne Stämme können hier sehr nützlich sein. Wer eher eine dekorative Lösung sucht, der findet im Fachhandel (Bau- und Holzmärkte) mittlerweile sehr ansprechende Holzlager-Regale.

Frisch geschlagenes, gespaltenes Holz hat meist nach ca. 1,5 – 2 Jahren den besten Brennwert. Nach etwa 4 Jahren verringert sich der Brennwert schon wieder. Die gasreichen Bestandteile sind nicht mehr enthalten. Sie können das Holz dann zwar noch abbrennen, aber ohne Brennwert.

Bei Weichholz verhält es sich ein wenig anders, da es unglaublich schnell trocknet. Frühjahrsholz kann nach idealer Lagerung im Winter bereits verbrannt werden.

Im Fachhandel erhalten Sie schon für wenige Euro einen einfachen Feuchtemesser. Beachten Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung. Messen Sie entlang der Holzfaser und immer in der Mitte der Scheite. Die Messdorne so tief wie möglich vorsichtig einstechen. Ihr Brennholz sollte eine Feuchtigkeit von weniger als 22 Prozent haben.

Profi-Tipp: Zwei Scheite jeweils mit der Stirnseite aneinander schlagen. Wenn Sie einen hölzernen Klang hören, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Leicht verrußte Scheiben lassen sich mit einem feuchten Papier/Tuch und Asche leicht reinigen.
Bei stärkeren Verschmutzungen bieten Glasreiniger oder Ceranfeldreiniger (ggf. mit Klinge) hilfreiche Dienste.

Seit geraumer Zeit wird im Internet eine uralte, wiederentdeckte Methode diskutiert, wie man seinen Kamin umweltgerecht anfeuern kann. Hierbei wird das Brennholz nicht wie gewohnt von unten, sondern von oben angezündet. Mit dieser neuen Methode wird der Kamin oder auch der Werkstattofen umweltgerecht angezündet. Der Ausstoß umweltbelastender Schadstoffe wird durch diesen Vorgang weitestgehend vermieden.

Wie das Prinzip funktioniert, lesen Sie im folgenden Artikel. Schauen Sie sich danach noch das Video an. Probieren Sie es aus, Sie werden überrascht sein, wie gut es funktioniert.

Und so funktioniert das Anzünden von oben:
Legen Sie wie gewohnt Ihre Holzscheite in den Kamin. Achten Sie auf einen genügenden Abstand von mindestens einem Zentimeter zwischen den Holzscheiten. Ganz oben auf den Holzstapel legen Sie ein paar dünne Anzündhölzer und eine Anzündhilfe (z. B. Grillanzünder oder wachsgetränke Holzwolle). Nun den Kamin anfeuern. Das Feuer brennt fast rauchfrei von oben nach unten ab. Rauch bedeutet Feinstaub. Bei sachgemäßem Anfeuern brennt ein Holzfeuer nach spätestens 15 Minuten rauchfrei.

Profi-Tipps:

  • Öffnen Sie die Luftklappen Ihres Ofens und den Schieber maximal.
  • Überfüllen Sie den Brennraum nicht. Weniger ist mehr. Bedienungsanleitung des Herstellers befolgen.
  • Legen Sie neue Holzscheite (jeweils nur eins) nur auf die Glut und nicht ins Feuer.
  • Ist nur noch starke Glut vorhanden, legen Sie einen Scheit nach oder drosseln die Luftklappe am Kamin.
  • Schließen Sie den Kaminschieber erst, wenn die Glut vollständig erloschen ist.


Quelle: Youtube.com  © Amt für Umweltschutz des Kantons Zug (Schweiz)

Raummeter/Ster (rm):
Entspricht einem Kubikmeter sauber gestapeltem Holz. Einschließlich der Zwischenräume in der Holzschlichtung. Ein Ster ist die gebräuchlichste Maßeinheit beim Handel mit Brennholz.

Schüttraummeter (srm):
Entspricht einer lose geschütteten Holzmenge von einem Kubikmeter

Festmeter (fm):
Ein Kubikmeter Holz ohne Zwischenräume ist der Festmeter.

Umrechnungstabelle für Raummaße:

  • 1,0 Festmeter (fm) = 1,4 Raummeter/Ster (rm) = 2,0 bis 2,4 Schüttraummeter (srm)
  • 0,7 Festmeter (fm) = 1,0 Raummeter/Ster (rm) = 1,4 bis 1,65 Schüttraummeter (srm)
  • 0,5 Festmeter (fm) = 0,7 Raummeter/Ster (rm) = 1,0 bis 1,2 Schüttraummeter (srm)

Birke: sehr gut geeignet für offene Kamine, da es kaum Funkenflug entwickelt (keine Bildung von platzenden Harzblasen). Besitzt ein sehr schönes, hell bläuliches Flammenbild. Aufgrund der überwiegend enthaltenen ätherischen Öle duftet es sehr angenehm. Birke brennt etwas schneller als Buche oder Esche, aber viel langsamer als Nadelhölzer wie z. B. Fichte, Tanne oder Kiefer.

Buche: sehr gut geeignetes Kaminholz, da es ein sehr schönes Flammenbild besitzt und gute Glutentwicklung aufweist. Sehr wenig Funkenbildung, sehr hoher Brennwert. Buchenholz wird aufgrund seiner Eigenschaften sehr oft als Referenzwert zu anderen Brennhölzern herangezogen. Aufgrund seines Geruchs und Geschmacks ist es sehr beliebt zum Räuchern von Lebensmitteln. Buche liegt aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften im hoheren Preisniveau.

Eiche: wird aufgrund seiner Glutbildung eher zur Wärmegewinnung verwendet. Da es kein so schönes Flammenbild entwickelt, eher nicht so geeignet für offene Kamine. Höherer Heizwert als Buche und lange Brenndauer. Aufgrund der enthaltenen Gerbsäure kann es bei unsachgemäßen Abbrand – zu geringe Luftzufuhr – die Abgasrohre angreifen (Versottung).

Esche: ähnlicher Heizwert wie Buche. Aufgrund des sehr schönen Flammenbildes und der geringen Funkenbildung ist es ebenso gut geeignet wie die Buche für offene Kamine. Liegt eher im hoheren Preisniveau.

Hainbuche/Weißbuche: besonders hoher Brennwert. Schönes Flammenbild, wenig Funkenbildung, sehr lange Brenndauer. Nachteil: sehr schwer zum Sägen und Spalten.

Fichte: brennt sehr schnell an, aber auch ab. Sehr gut zum Anbrennen geeignet (siehe oben stehendes Youtube-Video „Richtig anfeuern“). Aufgrund der hohen Verbreitung günstiger als z. B. Buche. Wegen der aufplatzenden Harzblasen, hoher Anteil an Funkenflug. Deshalb nicht für offene Kamine geeignet.

Tanne: ähnliche Eigenschaften wie Fichte, aber weniger Funkenflug. Im Alpenraum gilt Tanne als klassisches Brennholz.

Lärche/Kiefer: ähnlich wie Fichte und Tanne. Aber bessere Qualität. Aufgrund des geringeren Vorkommens geringere Verwendung.

FAZIT: Buchenholz besitzt für offene Kamine das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Sehr hoher Brennwert und sehr schönes Flammenbild. Gute Verfügbarkeit.

Ein Raummeter trockenes Laubholz ersetzt ca. 200 l Heizöl oder 200 m³ Erdgas. Nadelhölzer haben dagegen einen leicht höheren Heizwert je Gewichtseinheit, nehmen aber aufgrund ihrer geringeren Massedichte mehr Raum ein und brennen schneller ab.

Brennholz hat als nachwachsender Rohstoff gegenüber fossilen Energieträgern (zum Beispiel Erdöl, Erdgas, Kohle) den Vorteil, dass es CO2-neutral verbrennt, da die Menge an freigesetztem Kohlendioxid der Menge entspricht, die der Baum während der Wachstumsphase der Luft entzogen hat.

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